Methodenschatz und Spendenaktionen

Ich freue mich sehr, Ihnen eine Informations- und Methodensammlung zu präsentieren, die ich sehr hilfreich finde. Sie finden neben erwerbbare Veröffentlichungen viele kostenfreie Materialien, die Sie sich herunterladen können. Die kostenfreien  Materialien wurden von vielen Therapeuten und Beratern gespendet, wenn Sie möchten, können Sie für den Download einen von Ihnen bestimmten Betrag an den Verein Verein Laachende Hätze e.V. spenden. Der Verein kümmert sich sehr effektiv und auf vielfältige Weise um Kinder in Not.

>> Hier können Sie sich über den Verein erkundigen.


Die Sammlung befindet sich im Aufbau und wird kontinuierlich erweitert.

 

Veröffentlichungen von Frauke Niehues und Manfred Prior



Frauke Niehues:
Einführung in die Hypnotherapie



Frauke Niehues:
Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz



Frauke Niehues:
Hoch- und Höchstbegabung



Frauke Niehues:
Emotionszentrierte Arbeit

Diese Workshops kann man als DVD, CD oder Stream über den Verlag Auditorium Netzwerk bestellen:
shop.auditorium-netzwerk.de/search?sSearch=Frauke+Niehues 

 



Frauke Niehues:
Impacttechniken – Therapie mit allen Sinnen

Den WS können Sie über Therapie.tv streamen:
therapie.tv




Manfred Prior:
Minimax-Interventionen und die Feinheiten therapeutischer Intervention

Erhältlich über therapie-film.de




Manfred Prior:
Punkt, Punkt, Komma Strich –
fertig ist die Lösungssicht


Erhältlich über therapie-film.de




Manfred Prior:
Kompakteinführungen in die Ericksonschen Ansätze der Hypnosetherapie

Erhältlich über therapie-film.de

Kostenfreie Lehrvideos

Frauke Niehues:
Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz

Hier haben Sie einen kostenlosen einstündigen Einblick in das Seminar Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz:



Methodensammlung und Hilfen für die Corinakrise

Hier finden Sie Trancen, Geschichten und weitere Techniken zu verschiedensten Themen

Sie können die Trancen und Methoden kostenlos downloaden, wir stellen sie gerne zur Verfügung. Wenn Sie möchten, freuen meine KollegInnen und ich uns über eine in der Höhe von Ihnen bestimmte Spende an den Verein Laachende Hätze e.V. der auf vielfältige Weise Kindern in Not hilft. Bitte geben Sie im Betreff Methodenschatz und Ihre Adresse an, Sie bekommen dann schnell und einfach eine Spendenquittung zugeschickt.

Hier sind die Kontodaten des Vereins Laachende Hätze e.V.:

Spendenkonto:
Kreissparkasse Köln
IBAN - DE 7237 0502 9900 0043 3774
BIC - COKSDE33XXX


Und hier nun kostenlose Trancen, therapeutische Texte und Methoden für einen guten Zweck:

  • Seriöse und kostenfreie Informationen zum Thema Hypnose bekommen Sie über die Informationsseite der wissenschaftlich fundiert arbeitenden deutschsprachigen Hypnoseinstitute: www.hypnose.de
    Auf der Seite finden Sie auch einen Blog mit interessanten Interviews und Trancen zum kostenfreien Download.
  • Birgit Büchner: Geschichte und Trance zum Thema „Selbstwert und Kommunikation>> Download

Hilfen für die Coronakrise:

  • Eine sehr gute und viele Themen umfassende Anleitung, wie man die häusliche Quarantäne gut übersteht, finden Sie unter folgendem Link: https://www.psychologische-hochschule.de/wp-content/uploads/2020/03/jacobi_umgang-mit-quarant%C3%A4ne.pdf
  • Dirk Revenstorf: Trance zur Stärkung von gesunden Gewohnheiten und Selbstfürsorge in Zeiten von Corona
    >> Audiofile starten

    Die Audioqualität ist besonders eingangs gering, bleiben Sie aber dran, die Audioqualität wird besser. Und wir wissen, dass es nicht auf die Qualität der Aufnahme ankommt, sondern auf die Qualität mit der man sich auf die Aufnahme einlässt und mit der man die geringe Audioqualität vielleicht sogar nutzt, um eine noch tiefere und stimmigere Trance zu entwickeln.
  • Cornelie Schweizer: Trance zur Gelassenheit und mehr in stürmischen Zeiten
    >> Download
  • Anne Lang: Trance für Dich: eine Trance, die Selbstfürsorge und Immunsystem stärkt.
    Der Text ist didaktisch aufbereitet und lässt begreifen, was eine Trance ist, wie sie wirkt du sie sie induziert wird.
    >> Download

Weitere Trancen und Texte (u.a. eine Audio-Datei mit einem Text zum Thema Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz) folgen, der Methodenschatz wird kontinuierlich ergänzt.

Noch ein paar wichtige Hinweise zu den bereitgestellten Trancen: Trancen verändern den Aufmerksamkeitsfokus und Bewußtseinszustand. Trancen dürfen deshalb nicht während Tätigkeiten, die Aufmerksamkeit erfordern, wie z.B. Autofahren gehört werden. Weiterhin ersetzen Selbsthypnosetrancen keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung, sondern stellen nur eine Ergänzung dar. Falls eine Trance nicht gefällt oder zu unangenehmen Phänomenen führt, kann sie jederzeit unterbrochen werden, indem man die Entspannung zurück nimmt und sich wieder auf Außenreize konzentriert. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Durchführung der Trancen auf eigene Verantwortung, die Autor*innen, Frauke Niehues und die MEG lehnen jede Verantwortung und Haftung ab.

Spendenseminare

Neben dem Methodenschatz veranstalte ich in unregelmäßigen Abständen Spendenseminare.

Falls Sie sich für die Spendenseminare näher interessieren und anmelden möchten, schreiben Sie mich bitte an.

Die nächste Spendenaktion ist eine Schreibwerkstatt im Mai 2020. Der Erlös geht an den Verein Die ClownProfessoren.e.V., der Schwererkrankten ein wenig von Ihrer Last abnimmt.

Die Anmeldung ist über folgenden Link möglich: https://www.meg-frankfurt.de/schreibwerkstatt-supervisionstag/

Weiterhin fand 2019 ein Spendenseminar im Kölner Karnevalsmuseum statt. Das Thema des Seminars war, wie man das Kölner Lied- und Geschichtengut in Therapie und Beratung nutzen kann.
Wir konnten zum Schluss 11.111, 11 € an den Verein Laachende Hätze spenden und werden das Seminar 2021 wiederholen, der Termin steht noch nicht fest. Fall Sie sich für dieses Seminar interessieren, kontaktieren Sie mich bitte.

Hier finden Sie eine sehr berührende Seminarbeschreibung eines Teilnehmers des Therapie op Kölsch Seminars:

Nachklänge zu einem außergewöhnlichen Seminar . . .
von Werner Kraus

Eigentlich war mein Weiterbildungsetat für 2019 schon mehr als ausgeschöpft, als meine Frau mir die Seminarankündigung für „Therapie und Beratung för et Kölsche Hätz“ unter die Nase hielt. „Wäre das nicht etwas für Dich?“ fragte sie, und hatte dabei sicher im Sinn, wie ich (seit dem Psychologie-Studium im westfälischen Bielefeld lebend, aber in Köln geboren und in Kerpen, also ganz nah dran, aufgewachsen) immer Kölsche Lieder anstimme, wenn wir uns auf der Autobahn einer der Rheinbrücken nähern. Lieder, von denen ich meistens nur die ersten Zeilen auswendig kann, macht aber nix. - Die Entscheidung für das Seminar fällt bei mir im Millisekundenbereich. „Da muss ich hin!“. Das klingt nach Verbindung zwischen Professionalität und Kölscher Lebensart und das fühlt sich sehr gut und richtig an.

Am Tagungsort angekommen - welcher Ort könnte hier passender sein, als das Kölner Karnevalsmuseum  - erlebe ich dann einen rhythmischen Wechsel von erlebnisaktivierender Einstimmung und fachlicher Reflexion und Vertiefung. Durch das gemeinsame Singen Kölscher Leeder, durch eine Museumsführung durch die Geschichte des Karnevals und durch die Gäste, Holger Kirsch (2015 Prinz im Dreigestirn) und Thomas Link, dem Sänger der Schmitzebud-Band findet eine unmittelbare Berührung mit Menschen statt, die die Kölsche Lebensart und den Karneval intensiv und authentisch leben. Insbesondere die Lesung von Holger Kirsch, der 2015 mit zwei Freunden als Prinz im Dreigestirn fungierte, und dessen Frau Christina Kirsch, die die intensiven Erfahrungen in dieser Zeit in Buchform ("Einmal Prinz und (fast) zurück“) verarbeitet hat, gibt hier Einblicke hinter die Kulissen, die einem sonst verborgen bleiben. Ich konnte mit der Institution des Dreigestirns persönlich nie so viel anfangen. Mir war nicht klar wie viele Auftritte dieses Dreigestirn im Laufe der Session (nicht „Saison“!!) absolviert, fast minutiös geplant, und wie viele zum Teil wirklich berührende Begegnungen in Schulen, Kinder- und Altenheimen, Hospizen und anderen sozialen Einrichtungen stattfinden. Für viele Kölsche Jungs ist der Prinz eine positive Identifikationsfigur, alte Menschen, kranke Kinder im Hospiz genau wie gesunde Kinder in den Schulen blühen auf, wenn das Dreigestirn sie besuchen kommt. Hier wird in einer Breite und Intensität dieses Brauchtum gelebt, das scheint für Köln wirklich ein Alleinstellungsmerkmal zu sein.

Und hier liegt auch eine Brücke zum fachlichen Teil des Seminars. Den Einstimmungen aufs Thema folgt jeweils die Beschäftigung mit der Frage, welche Aspekte in den Liedern und Geschichten, in den Figuren des Karnevals und auch sonst sich als stützende und lösungsfördernde Ressourcen in hypnotherapeutische Strategien in Beratung und Therapie einbinden lassen - oder fachlich gesprochen: utilisieren lassen. Möglichkeiten und Grenzen (Es gibt auch Themenbereiche des Alltagslebens, die im kölschen Liedgut und in den Geschichten interessanterweise ausgespart bleiben oder für die wenig hilfreiches zu finden ist), werden in lebendig wechselnder Vortrags-, Kleingruppenarbeit, Diskussion im Plenum herausgearbeitet und vertieft.

Am Abend des ersten Seminartages gehe ich - erfüllt von den vielfältigen Eindrücken - zu Fuß von Ehrenfeld durch die belebten Straßen bis in die Altstadt, gönne mir ein paar Kölsch im Brauhaus und esse ein paar wirklich köstliche Reibekuchen an der Rievkoochebud in der Salzgasse. Spaziere durch die Gassen der Altstadt und lasse mich später von einem sehr sympathischen Rikscha-Fahrer, der aus Kanada stammt, zum Hotel zurückbringen. Der hat sogar eine kleine Musikanlage an seiner Rikscha und fragt mich, ob ich auch Hip Hop mag. Ich frage zurück, ob er auch was von Kasala hat. Hat er. Und so geht es mit rheinischen Klängen vorbei am lebendigen Treiben und Kneipenleben der Stadt zurück ins Hotel. Und ich fühle mich nochmal ganz tief berührt von der Atmosphäre der Stadt Köln, einverstanden mit dem Beruf, den ich vor vielen Jahren ergriffen habe, und in dem ich immer noch neugierig auf neue Entwicklungen bin. Und genauso einverstanden mit meiner rheinischen Herkunft und ein nicht unwichtiger Teil in mir sagt: „Ja, heh ben ich zuhuus.“

Am zweiten Seminartag kommt Thomas Link , der Sänger von Schmitzebud, zum Seminar und erzählt, neben den Gesangseinlagen, in einem lebendigen Vortrag von den Hintergründen der Lieder und der Kölner Musikszene. Ich erfahre, dass das Kölsche Platt kein Dialekt, sondern eine eigene Sprache ist! Eben aufgrund des Reichtums an Lieder und Geschichten, die bis heute weiter tradiert werden. Wie selbstverständlich und wie tief verwurzelt das alles in der Kölschen Seele ist, erfahre ich leibhaftig durch die Textsicherheit meiner Kolleg(inn)en, die gar nicht aufs Blatt schauen müssen, weil sie ganze Liedtexte auswendig kennen. Und in welcher Stadt gibt es das, dass alle vierzehn Tage in  einem Kölschen Brauhaus zu festgelegter Stunde einer mit seiner Gitarre reinkommt, dann drei Akkorde anstimmt, und alle (wirklich alle) Gäste stehen auf, egal, ob das Essen gerade auf dem Tisch steht, und singen mit!

Was ist der Gewinn aus diesem Seminar, das ich nach einem ja schon längeren Berufsleben, als etwas wirklich Besonderes erlebt habe? Neben der in jedem Seminar stattfindenden Erwerb neuer professioneller Möglichkeiten ist hier das Besondere, dass durch die unmittelbare Berührung mit der Kölschen Kultur, vor allem mit den lebendigen Menschen, die diese Kultur leben, und die selbst auch dadurch verändert werden  (siehe Holger Kirsch, der aus seinen persönlichen Begegnungen als Karnevalsprinz mit anderen zusammen ein soziales Engagement entwickelt und den Verein „Laachende Hätze“ ins Leben gerufen hat), dass durch diese unmittelbare Begegnung und Berührung ein intensiver eigener Entdeckungsprozess aktiviert wird, sich die eigenen Prägungen bewußt zu machen. Und aus dieser persönlichen Berührung heraus die Möglichkeiten herauszuarbeiten, wie man die in der Kölschen Lebensart enthaltenen hilfreichen Ressourcen für die Patienten oder Klienten nutzbar machen kann, das ist ein sehr großer Gewinn für die eigene Arbeit.

Also ein Seminar nur für Kölsche Therapeut(inn)en und Berater(innen), die mit Kölschen Ratsuchenden arbeiten? Ich glaube, Nein. Ich selbst arbeite ja - in Westfalen niedergelassen - nur in seltenen Fällen mit Menschen, die in Köln geboren und aufgewachsen sind. Aber wenn ich Patient(inn)en sage: „Mir als Rheinländer fällt zu ihrer Situation ein Spruch aus dem Kölschen Grundgesetz ein, aus dem ich in dieser Situation Kraft und Zuversicht schöpfen könnte. - Nun sind sie aber kein Rheinländer, und können das vielleicht nicht einfach so übernehmen. Da müssten Sie mir jetzt mal helfen, wo gibt es denn in ihrer westfälischen (oder lippischen oder was auch immer) Herkunft etwas vergleichbares, was ihnen jetzt helfen könnte?“, dann mache ich immer wieder die Erfahrung, dass aus diesem Spiel mit der Unterschiedlichkeit ein Prozess angestoßen wird, durch den die Betroffenen eigene Ressourcen entdecken, von denen ich ja gar nichts wissen konnte. Und manchmal geschieht es auch, dass Patient(inn)en sagen: „Ja, den Spruch haben sie schon mal erwähnt und ich finde den gut. Der fällt mir in solchen Situationen ein!“. Und dann denke ich: Wenn "interkulturelle Ansteckung" heilsame lösungsorientierte Wirkung entfaltet, kann das so verkehrt nicht sein.

Ich bin dankbar für diese lebendige und anregende Seminarerfahrung, die so überzeugend war, weil so vieles zusammenkam, was man nicht „machen“ kann: die lebendige und authentische Art und fachliche Fundierung der Referentin, deren persönliche Kontakte aus der Schulzeit zu den beiden Vertretern des Kölschen Karnevals, die freundliche Aufnahme in dem Karnevalsmuseum, die persönliche Unterstützung durch Eltern, Ehemann und Tochter, die sich um die vielen Buchanregungen und die vielen Utensilien kümmerten, die man durch eine Spende für den Verein Laachende Hätze erwerben konnte, und natürlich auch die rheinische Offenheit der Teilnehmer(inn)en.

Zu meiner Frau habe ich gesagt: „Wenn dieses Seminar noch mal angeboten wird, da könnte ich glatt noch mal dran teilnehmen!“ Und meine Frau hat gesagt: „Ich glaube, da würde ich mitkommen!“.

In Kurzform:

„Ein Seminar, das besonders ist. Durch den Veranstaltungsort, mitten drin, im Karnevalsmuseum, durch die Gäste Holger Kirsch, Karnevalsprinz von 2015 und Thomas Link, Sänger von Schmitzebud, durch die unmittelbare Erfahrung kölscher Traditionen, und die Verknüpfung mit den eigenen Erfahrungen (z. B. Was war mein Lieblingskostüm im Karneval?), und die Herausarbeitung von hypnotherapeutischen Strategien, die die Ressourcen, die in diesem Kölschen Brauchtum versteckt sind, aktiv für Patient(inn)en und Ratsuchende nutzbar machen können. Und nicht zuletzt durch die kreativ-lebendige und authentische Präsentation und therapeutische Fundierung der Referentin, die einen atmosphärischen Lernraum schafft, in dem sich die Erweiterung des Wissens um das Kölsche Brauchtum, die Berührung mit der eigenen Geschichte damit und  der Spaß an d’r Freud beim eigenen professionellen Lernen in ganzheitlicher Weise miteinander verbinden.“

 

 

Ein großes und herzliches Dankeschön an alle, die die Spendenaktionen unterstützen!

Frauke Niehues